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AK-FENRO: Alukon Renovierungslösung für Rollladenkästen

Konradsreuth, Februar 2015. Auf der R+T stellte Alukon, Anbieter von Rollladen, Toren, Sonnen- und Insektenschutz, eine Renovierungslösung für bestehende Rollladenkästen vor. Der AK-FENRO lässt sich flexibel in nicht oder schlecht gedämmte Sturzkästen montieren ohne den Kasten und das Mauerwerk zu verändern. Das System AK-FENRO trägt zu einer verbesserten Wärmedämmung bei. Im Interview erläutert Alexander Winkler, Leiter Produktmanagement und Marketing der Alukon KG, warum Renovierungslösungen immer stärker vom Markt gefordert werden und welche Rolle die Wärmedämmung bei Rollladenkästen spielt.

Für welche Einbausituationen ist der neue Rollladenkasten AK-FENRO entwickelt?

„Bei energetischen Gebäudesanierungen kommt es nicht nur auf eine gute Wärmedämmung der Fassade, Fenster und Türen an. Auch bei Rollladenkästen, die zur Dämmung der Gebäudehülle beitragen, spielt diese eine wichtige Rolle. Aufsatzkästen integrieren sich im Gegensatz zu Vorbaukästen unsichtbar in die Fassade, da sie im Mauerwerk sitzen. Optisch elegant, kann sich diese Montagevariante jedoch negativ auf die Energiebilanz des Gebäudes auswirken. Insbesondere wenn keine oder eine nicht ausreichende Wärmedämmung vorhanden ist. Um diese nachträglich zu erreichen, wurde der AK-FENRO speziell für energetische Sanierungen bei gleichzeitigem Fenstertausch entwickelt. Er lässt sich ganz leicht, ohne die Fassade oder das Mauerwerk zu verändern, in den vorhandenen, alten Sturzkasten einsetzen. In einem Arbeitsgang wird der Aufsatzkasten auf das neue Fenster aufgerastet und in den vorhandenen, alten Rollladenkasten eingesetzt. Wir sprechen deswegen von einem „Kasten-im-Kasten-Prinzip“. Die vorhandene Geometrie des Sturzkastens bleibt erhalten. Damit ist es jetzt noch leichter schlecht gedämmte Kästen zu renovieren und sowohl in Sachen Wärmedämmung als auch Schallschutz den neuesten Anforderungen zu entsprechen.“  

Sie sprechen die Wärmedämmung an. Weshalb ist das bei Rollladen ein wichtiges Thema?

„Insbesondere wegen der Einbausituation: Während Vorbaukästen vor dem Mauerwerk montiert werden, muss bei einem Einbau eines Aufsatzkastens das Mauerwerk durchbrochen werden. Gerade bei älteren Gebäuden haben die Kästen keine oder eine nicht ausreichende Dämmung. Dementsprechend können an diesen Stellen schnell Kältebrücken entstehen. Mit dem AK-Flex Aufsatzkasten bieten wir bereits eine Lösung mit einem sehr guten U-Wert von unter 0,30 W/(m2•K). Der aus EPS (Expandierter Polystyrol Hartschaum) hergestellte Kasten trägt zu einer positiven Energiebilanz bei. Der AK-Flex Aufsatzkasten wird vor allem im Neubau oder bei Bestandsbauten ohne vorhandenen Sturzkasten eingesetzt. Das System AK-FENRO deckt den Bereich der Renovierungen ab. In Zeiten von steigenden Energiekosten beobachten wir eine steigende Nachfrage nach Renovierungslösungen für Rollladenkästen. Mit dem AK-FENRO weiten wir nun unser Angebot aus und reagieren auf die Marktanforderungen.“    

Was muss bei der Planung beachtet werden?

„Wir wollen es den Architekten, Planern und den beteiligten Verarbeitern so einfach wie möglich machen. Durch den modularen Aufbau kann der AK-FENRO flexibel an die jeweilige bauliche Situation angepasst werden. Eine serienmäßige Clipleiste sorgt dafür, dass eine luftdichte Verbindung zwischen Fenster und dem AK-FENRO entsteht. Ein zusätzliches Abdichten zum Fenster ist nicht mehr notwendig.“

Welche Behänge können in den AK-FENRO integriert werden? Ab wann ist er erhältlich?

„In den AK-FENRO können die Minibehänge aus dem Alukon Programm mit PVC- oder ausgeschäumten Aluminium Lamellen in rund 50 verschiedenen Farben integriert werden. Die große Farbvielfalt ermöglicht individuelle Designwünsche und trägt damit zur Fassadengestaltung bei. Die Führungsschienen sind so ausgestattet, dass problemlos ein Insektenschutz nachgerüstet werden kann. Der AK-FENRO ist ab dem 1. September 2015 erhältlich.“