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Ratgeber Rollladenkästen: Für jede Einbausituation die passende Lösung

Sonnenschutzsysteme bieten Endverbrauchern hin-sichtlich Energieeinsparung und Sichtschutz vielerlei Vorteile. Nachdem die Entscheidung für den Einsatz eines Sonnenschutzes getroffen ist, wenden Bauherren und Modernisierer sich an die Profis aus Handel und Handwerk. Hier erhoffen sie sich eine Beratung über die Möglichkeiten und Anforderungen im Bereich Rollladen- und Sonnenschutz. Um diese bei ihrer Kundenberatung zu unterstützen, informiert Alukon, welche Produktlösung sich für welche Einbausituation eignet.

Verschiedene Einbausituationen erfordern individuelle Roll-ladenkästen für die Installation von Sonnen- und Insekten-schutzsystemen. Daher können Partner bei Alukon aus drei verschiedenen Kastensystemen wählen, die speziell an die Anforderungen in Neu-, Bestands- und Renovierungsbauten angepasst sind. Durch die modulare Bauweise der Kästen lassen sich – zugunsten einer optimierten Lagerhaltung – die gleichen Bauteile für verschiedene Produktlösungen nutzen, die sich so flexibel an die jeweilige bauliche Situation anpas-sen lassen. Ganz nach dem Motto des Unternehmens „Ihr Wunsch ist uns System", können die verschiedenen Kasten-varianten mit diversen Behängen aus dem Alukon Pro-gramm integriert und kombiniert werden.


Die Bilder sind in der beigefügten .zip Datei enthalten.

Neubau

 

Neubauten können, je nach Wunsch und Anforderung, mit Aufsatz- oder Vorbaukästen ausgestattet werden. Während Aufsatzkästen mit dem Fenster in eine bestehende Maueröffnung gesetzt werden und sich unsichtbar in die Fassade integrieren, werden Vorbaukästen bauseitig sichtbar in der Laibung montiert.

Sollen sich Rollladenkästen auf Wunsch des Kunden unsichtbar in die Fassade von Gebäuden integrieren, können Aufsatzkästen eingesetzt werden. Dabei ist es besonders wichtig, dass die für diese Kastenvariante benötigte Öffnung im Mauerwerk vom Bauherrn oder vom zuständigen Architekten gleich bei der Planung bedacht wird. Um beim Einsatz eines Aufsatzkastens die Wärmeverluste so gering wie möglich zu halten, können Alukon Partner bei ihren Kunden den geschäumten Kasten AK-Flex einsetzen. Dieser ist aus EPS (Expandierter Polystrol Hartschaum) gefertigt und erreicht, je nach Ausstattung, einen sehr guten Wärmedämmwert (U-Wert) von unter 0,30 W/(m2•K). Somit trägt dieser, entsprechend der Energieeinsparverordnung (EnEV) für Außenwände von Neubauten, zu einer positiven Energiebilanz bei. Da auch die Schallschutzwerte bei ins Mauerwerk integrierten Aufsatzkästen eine bedeutende Rolle spielen, erreicht der AK-Flex Werte von bis zu 46/48 dB. Die Revision kann bei diesem Aufsatzkasten – je nach Kundenwunsch – innen oder außen vorgenommen werden.

 

Bild 3: Aufsatzkästen werden mit dem Fenster in die Maueröffnung gesetzt und integrieren sich somit unsichtbar in die Fassade. Der AK-Flex von Alukon erreicht sehr gute Wärmedämm- und Schallschutzwerte.

Als Alternative zu Aufsatzkästen können bauseitig sichtbare Vorbaukästen eingesetzt werden. Diese können in jeder Bauphase des Neubaus vor dem Fenster montiert werden und passen sich, je nach Wunsch und Stil, der Gestaltung des Hauses an. Ton in Ton oder farblich abgesetzt als gestalterischer Kontrast, sind sie in ausgewählten Standardfarben oder in RAL nach Wahl erhältlich. Ist die Fassadendämmung des Neubaus noch nicht abgeschlossen, kann alternativ und ohne die Maueröffnung zu erweitern, die optisch integrierte Putzträgervariante des Vorbaukastens eingesetzt werden. Dabei wird die Blende, und somit der größte Teil der sichtbaren Fläche des Kastens, unter Putz gelegt und integriert sich beinahe unsichtbar in die Gestaltung der Fassade. Alukon bietet seinen Kunden von runden, eckigen und schrägen Formen alles aus einem umfassenden System. Ein besonderer Vorteil der Vorbaukästen ist die außen liegende Revisionsblende, die eine schnelle und saubere Durchführung von Service- und Reparaturarbeiten ermöglicht.

 

Bild 4: Die Vorbaukästen von Alukon werden vor dem Fenster montiert und können bauseitig sichtbar als architektonisches Stilelement (Abbildung) oder optisch integriert als Putzträgerlösung eingesetzt werden.

 

Bestands- und Renovierungsbauten

 

Sollen bestehende Gebäude, die bislang über keinen Sonnenschutz verfügen,  nachträglich mit diesem ausgestattet werden, können Händler und Handwerker ihren Kunden – je nach baulicher Situation – zwei Möglichkeiten aufzeigen: Bei einem gleichzeitigen Fensteraustausch des Wohnhauses eignet sich der Einsatz eines Aufsatzkastens. Nach Erweiterung des Mauerwerks kann dieser auf die neuen Fenster aufgesetzt und in die dann bestehende Öffnung eingesetzt werden. So integriert sich der AK-Flex von Alukon auch in Bestandsbauten unsichtbar in die Fassade. Als zweite Möglichkeit können auch in Bestandsbauten Vorbaukästen eingesetzt werden. Diese eignen sich hier besonders, wenn kein Fensteraustausch durchgeführt wird und/oder sie zur Gestaltung der Außenansicht beitragen sollen. Mithilfe der Vorbaukästen kann jedes Gebäude, ohne das Mauerwerk zu beschädigen, auch nachträglich mit Sonnen- und Insektenschutzsystemen ausgestattet werden. Wird zudem die Fassade eines Gebäudes erneuert und beispielsweise ein Wärmedämmverbundsystem ergänzt, eignet sich auch die optisch integrierte Putzträgervariante des Vorbaukastens für das Nachrüsten im Bestand.  

 

Bild 6: Bei der Putzträgervariante der Vorbaukästen wird die Blende und somit die größte sichtbare Fläche des Vorbaukastens unter Putz gelegt und integriert sich beinahe unsichtbar in die Fassade.

Renovierungen hingegen dienen meist nicht dem Nachrüsten von Sonnen- und Insektenschutzsystemen, sondern werden vor allem dann vorgenommen, wenn beim Kunden der Wunsch nach einer verbesserten Energiebilanz besteht. Alte, bestehende Fenster und Rollladenkästen können den heutigen Standards in Sachen Energieeinsparung und Wärmedämmung meist nicht mehr entsprechen und müssen für eine positivere Energiebilanz gegen moderne Produktlösungen ausgetauscht werden. An diesem Punkt setzt der Aufsatzkasten AK-Fenro von Alukon an: Dieser wurde speziell als Renovierungslösung für energetische Gebäudesanierungen mit gleichzeitigem Fenstertausch entwickelt. Er lässt sich ganz leicht, ohne die Fassade oder das Mauerwerk zu verändern, in den alten, vorhandenen – häufig schlecht oder gar nicht gedämmten –  Rollladensturzkasten einsetzen. Dieses „Kasten-im-Kasten-Prinzip“ macht die Renovierung von schlecht gedämmten, bauseits vorhandenen Rollladensturzkästen für Händler und Handwerker noch leichter, trägt zu einer positiven Dämmung der Gebäudehülle bei und vereinfacht die Beratung und Ausstattung von Renovierungsbauten.

Bild 7: Der AK-Fenro wurde speziell für den Einsatz in Renovierungsbauten entwickelt. Bei einer energetischen Gebäudesanierung mit gleichzeitigem Fenstertausch trägt er zu einer besseren Wärmedämmung der Fassade bei.

 

Design und Behangvielfalt

Um Gebäude flexibel mit verschiedenen Sonnen- und Insektenschutzsystemen ausstatten zu können und Kunden mehr Gestaltungsvielfalt zu bieten, wurden alle Kastenvarianten von Alukon als durchgängiges System konzipiert, sodass sie mit jeglichem Behang aus dem Alukon Produktportfolio frei kombinierbar und – je nach Anforderung und Bedarf – individuell auszustatten sind. Endverbraucher können zwischen Mini- und Maxipanzern aus ausgeschäumten Aluminium- oder PVC-Lamellen, Raffstoren oder einem textilen Sonnenschutz, dem sogenannten Zip Tex, wählen. Für eine optimale Kombination aus Sonnen- und Insektenschutz kann zudem jeder Rollladenkasten – auch nachträglich - mit einem integrierten Insektenschutz ausgestattet werden.

   

Bild 8: In Vorbaukästen integrierte Raffstoren tragen zu einer modernen Fassadengestaltung bei und sorgen je nach Tages- und Jahreszeit für optimale Licht- und Wärmeverhältnisse im Rauminneren.

   

Bild 9: Die modulare Bauweise der verschiedenen Kastensysteme von Alukon, wie hier die des AK-Fenro, ermöglicht Händlern und Verarbeitern eine flexible Anpassung an die jeweilige bauliche Situation. Zudem lassen sich – zugunsten einer optimierten Lagerhaltung – die gleichen Bauteile für verschiedene Kästen nutzen.